Herzlich willkommen auf den Webseiten der Fakultät für Humanwissenschaften!

Buchvorstellung Lexikon Frauen in Sachsen-Anhalt

10.01.2019 -

Liebe Autoren und Autorinnen, sehr geehrte Damen und Herren,

der zweite Band des Lexikons

Frauen in Sachsen-Anhalt
Ein biographisch-bibliographisches Lexikon vom 19. Jahrhundert bis 1945

ist abgeschlossen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mit mir sein Erscheinen bei einer Buchvorstellung am 17. Januar 2019 um 17.15 Uhr in der Ratsdiele im Alten Rathaus (Alter Markt 6) der Landeshauptstadt Magdeburg feiern würden.

Mit herzlichen Grüßen, Prof. Dr. Eva Labouvie

weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage

 

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Informationsveranstaltung zur Campusbenennung der FHW

07.01.2019 -

Liebe Studierende und andere Interessierte,

am 16.01.2019 findet ab 18 Uhr eine Informationsveranstaltung zur Campusbenennung der Fakultät für Humanwissenschaften für Studierende, Mitarbeiter*innen und Professor*innen der Fakultät und für interessierte Gäste statt.

Seit der Fertigstellung der Sanierung des Gebäudes 40 im Jahre 2014 existiert das Bestreben, dem Campus der Fakultät für Humanwissenschaften (FHW) einen passenden Namen zu geben. Bisher geläufige Bezeichnungen wie "Gebäude 40", "der Campus der Zschokkestraße", "das Gebäude der ehemaligen PH", oder gar "Margots letzte Rache" sind wenig schmeichelhaft oder wecken eher traurige Assoziationen zu einem Haus der Universität. Im Kontrast hierzu stehen die einprägsamen Benennungen der Gebäude anderer Fakultäten, wie beispielsweise das "Vilfredo-Pareto-Gebäude" der Wirtschaftswissenschaft oder das "Ada-Lovelace-Gebäude" der Informatik. Davon inspiriert ergab eine im Jahr 2013 durch die Fachschaft der FHW initiierte Abstimmung der Studierenden der Fakultät zunächst mit großer Mehrheit den Wunsch, die Forschungseinrichtung nach der berühmten Philosophin, Politikwissenschaftlerin und Publizistin Hannah Arendt zu benennen. Dieser konnte jedoch bedauerlicherweise nicht umgesetzt werden.

Mit dem Wunsch nach einer Namensgebung mit stärkeren Bezug zur Region fand 2018 eine modifizierte Auswahl und anschließend eine erneute Abstimmung innerhalb der Studierendenschaft statt. Bereits im Vorfeld hatten sich die an der FHW aktiven Hochschulgruppen darauf geeinigt, dass man eine weibliche Namenspatronin bevorzugen würde, worauf dankenswerterweise Frau Prof. Labouvie eine ausführliche Übersicht "berühmter Frauen" aus dem Raum Sachsen-Anhalt zur Verfügung stellte. Wenngleich bei diesen Personen nicht immer ein direkter Bezug zur FHW oder der Stadt Magdeburg gefunden werden konnte, konnten drei historische Persönlichkeiten identifiziert werden, welche nach Ansicht der Studierendenschaft ideelle und regionale Bezüge zur FHW aufweisen.

Die daraufhin erfolgte Abstimmung innerhalb der Studierendenschaft ergab letztendlich folgende Rangliste:

Platz 1: Anna Ebert
Platz 2: Luise Aston
Platz 3: Marie Nathusius

Zur Einordnung und Beurteilung dieser Auswahl haben wir nachfolgend nach den neuesten Ergebnissen der Forschung jeweils eine kurze Zusammenfassung ihres Wirkens erstellt:

Anna Ebert (Derben 31.8.1889 - Magdeburg 16.3.1947, 5 Kinder) war in den 1920er und 1930er Jahren in der KPD Magdeburg aktiv und hat sich vor allem für die Gleichberechtigung von Frau und Mann, sowie die Rechte von Erwerbslosen eingesetzt. Sie protestierte bereits 1930 gegen § 218 StGB, welcher Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe stellte. Durch ihren lebenslangen Einsatz in Sachsen-Anhalt war es auch ihr zu verdanken, dass sich in jener Zeit die Magdeburger Bevölkerung, insbesondere die Frauen, zunehmend mit Politik auseinandersetzten. Aufgrund ihrer politischen Aktivität als Anführerin einer proletarischen Frauenorganisation und als Stadtverordnete wurde sie 1939 ins KZ Ravensbrück überführt. In den Jahren nach 1945 hat sie sich in Magdeburg für den Wiederaufbau und als Leiterin des Fürsorge- und Jugendamtes für die Sozialfürsorge in Magdeburg eingesetzt.

Die Studierenden wählten sie vor allem aufgrund ihres politischen Engagements innerhalb der Stadt und ihres emanzipatorischen Einsatzes für die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs zur favorisierten Namenspatronin.

Louise Aston (Gröningen 26.11.1814 - Wangen im Allgäu 21.12.1871, 3 Kinder) wuchs Mitte des 19. Jahrhunderts als Industriellengattin in Magdeburg auf, zog später nach Berlin und setzte sich zeitlebens u.a. als sozialkritische Schriftstellerin für die individuelle Freiheit, die Meinungsfreiheit, die Gleichberechtigung von Frau und Mann, die Abschaffung der erzwungenen Ehe und der Ausbeutung der Arbeiter ein. Sie trug öffentlich Männerkleidung wie Hosen, rauchte und war Atheistin, was zu dieser Zeit alles als unangemessen für Frauen galt. Für ihren Nonkonformismus und die Verbreitung revolutionärer demokratischer Ideen wurde sie 1846 aus Berlin ausgewiesen. Frau Aston brachte mehrere Werke heraus, wirkte als Krankenpflegerin und Redakteurin des "Freischärlers", musste schließlich als verfolgte Demokratin ins Exil, aus dem sie erst 1871 nach der Amnestie für politisch verfolgte Demokraten zurück kehren konnte.

Wenngleich ihr Bezug zu Magdeburg etwas geringer ist, wählten die Studierenden sie aufgrund ihrer Ideale zur Zweitplatzierten.

Marie Nathusius (Magdeburg 10.3.1817 - Neinstedt 22.12.1857, 8 Kinder) ist unter den angegebenen Personen wahrscheinlich die bereits bekannteste Frau des 19. Jahrhunderts in Sachsen-Anhalt. Sie war eine hochgebildete Frau, Schriftstellerin und vertonte eigene und die Texte u.a. von Emanuel Geibel, Novalis und Hoffmann v. Fallersleben. Mit ihrem Mann zusammen gründete sie die Neinstedter Anstalten, welche sich noch heute um Menschen mit Beeinträchtigungen kümmern, sowie ab 1849 das "Volksblatt für Stadt und Land", in welchem sie veröffnetlichte. Zudem wirkte sie in der Zeit der Industriellen Revolution durch die Gründung von Armen- und Kinderrettungshäusern gegen Kinderarbeit und Massenarmut.

Wenngleich sie und ihre Arbeit ideell gesehen für die Studierendenschaft vorbildhaft waren, ist ihr Wirkungskreis vor allem Hundisburg/Althaldensleben und weniger Magdeburg gewesen.

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Promotionskolloquium Bernhard Grässler

21.12.2018 -

Am Montag, dem 21. Januar 2019, findet um 16.00 Uhr im Raum 125 des Gebäudes 40, im Promotionsverfahren von

Herrn Bernhard Grässler M.A.

die öffentliche Verteidigung der Dissertationsschrift zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Philosophie (Dr. phil.) statt.

Thema der Dissertation:

Untersuchung physiologischer und kognitiv-mentaler Leistungsdeterminanten zur Bestimmung der physischen und kognitiven Leistungsfähigkeit von Senioren

Promotionskommission:

Vorsitzender: Prof. Dr. Frank Bünning, Institut I
Gutachterin: Prof. Dr. Anita Hökelmann, Institut III
Gutachterin: Prof. Dr. Irina Böckelmann, Fakultät für Medizin
Mitglied: Prof. Dr. Notger Müller, DZNE Magdeburg
Mitglied: Prof. Dr. Peter Blaser, Institut III

Die Dissertation kann im Gebäude 40 unserer Universität (Raum 005, Tel. 0391/67-56542) eingesehen werden.

gez.: Prof. Dr. Frank Bünning
Vorsitzender der Promotionskommission/Tel.: 0391/67-56933

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Promotionskolloquium Aikokul Maksutova

21.12.2018 -

Am Dienstag, dem 15. Januar 2019, findet um 17.00 Uhr im Raum 125 des Gebäudes 40, im Promotionsverfahren von

Frau Aikokul Maksutova M.A.

die öffentliche Verteidigung der Dissertationsschrift zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Philosophie (Dr. phil.) statt.

Thema der Dissertation:

„Integration potential of labour migrants from Central Asia in Russia”

Promotionskommission:

Vorsitzender: Prof. Dr. Hans-Werner Breunig, Institut III
Gutachter: Prof. Dr. Heiko Schrader, Institut II
Gutachter: Prof. Dr. Eckhard Dittrich, Institut II
Mitglied: Prof. Dr. Angelika Bergien, Institut III
Mitglied: Prof. Dr. Alexander Spencer, Institut II

Die Dissertation kann im Gebäude 40 unserer Universität (Raum 005, Tel. 0391/67-56542) eingesehen werden.

gez.: Prof. Dr. Hans-Werner Breunig
Vorsitzender der Promotionskommission /Tel.: 0391/67-56607

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Transformation in der globalen Kriminalitätsbekämpfung?

17.12.2018 -

Neue und alte Instrumente in der Bekämpfung von Umweltkriminalität

Prof. Dr. Anja P. Jakobi,

Lehrstuhl für Internationale Beziehungen, TU Braunschweig

Mi, 16.01.2019, 18.00 Uhr

G40B, Raum 332

Der Vortrag analysiert Governance-Instrumente im Bereich Umweltkriminalität, einem zunehmend wichtiger werdenden Bereich internationaler Kriminalitätsbekämpfung. Dazu führt er kurz in die Spezifika von globaler Kriminalitätsbekämpfung und von Umweltkriminalität ein, um insbesondere Verbortsregime und markt-basierte Steuerung zu diskutieren. Dabei wird auch ein aktuelles Projekt zur Regulierung von Mikroplastik vorgestellt.

Ankündigung als PDF

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Promotionskolloquium Maria König

11.12.2018 -

Am Donnerstag, dem 13. Dezember 2018, findet um 10.00 Uhr im Raum 024 des Gebäudes 40, im Promotionsverfahren von

Frau Maria König M.Sc.

die öffentliche Verteidigung der Dissertationsschrift zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Philosophie (Dr. phil.) statt.

Thema der Dissertation:

Förderung der mündlichen Kommunikationsfähigkeit von Auszubildenden in einer gewerblich-technischen Berufsausbildung

Promotionskommission:

Vorsitzende: Prof. Dr. Susanne Peters, Institut III
Gutachter: Prof. Dr. Klaus Jenewein, Institut I
Gutachter: Prof. Dr. Frank Bünning, Institut I
Mitglied: Prof. Dr. Volker Bank, TU Chemnitz
Mitglied: Prof. Dr. Dr. h.c. Armin Burkhardt, Institut III

Die Dissertation kann im Gebäude 40 unserer Universität (Raum 005, Tel. 0391/67-56542) eingesehen werden.

gez.: Prof. Dr. Susanne Peters

Vorsitzende der Promotionskommission/Tel.: 0391/67-56667

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Einladung zum fachrichtungsbezogenen Gespräch „Ingenieurpädagogik“

25.11.2018 -

Studiengangskonferenz, Studiengangsgespräch und fachrichtungsbezogenes Gespräch sind wichtige Instru-mente der Qualitätssicherung im Rahmen der Systemakkreditierung der OVGU. In das fachrichtungsbezoge-ne Gespräch einbezogen werden neben den Lehrenden insbesondere die Studierenden, die die Möglichkeit haben, ihre Erfahrungen und Probleme zurückzuspiegeln und mit Fachstudienberatung, Lehrenden und Qualitätsverantwortlichen der Universität zu erörtern. Aussagen und Lösungsvorschläge werden innerhalb der Hochschule in die Gremien gespiegelt und bei der Weiterentwicklung der Studienprogramme ebenso aufgegriffen wie bei der weiteren Ausgestaltung von Semesterablauf und -planung.

Wer: Lehrende und Studierende der Studienprogramme „B.Sc. Beruf und Bildung“ bzw. „Berufsbildung“ sowie des Masterprogramms „Lehramt an berufsbildenden Schulen“ in den ingenieurpädagogi-schen beruflichen Fachrichtungen

Wann: Mittwoch, den 05.12.2018 um 15.30 Uhr

Wo: G40/R024

Ablauf und Schwerpunkte:

  1. Aktuelle Entwicklungen in ingenieurpädagogischen Studiengängen und beteiligten Hochschulen
  2. Zusammenarbeit mit den berufsbildenden Schulen – Aktuelle Standards zum Orientierungsprakti-kum und zu den professionspraktischen Studien
  3. Der Übergang in die zweite Phase der Ausbildung – kurze Übersicht über die aktuellen Rahmenbe-dingungen
  4. Spezifische Problemlagen und Handlungsanforderungen aus Sicht ingenieurpädagogischer Studie-render – einzelne Arbeitsgruppen:
    1. Bachelorprogramm B.Sc. „Beruf und Bildung“ bzw. „Berufsbildung“
    2. Masterprogramm „Lehramt an berufsbildenden Schulen“
    3. Beruflich qualifizierte Studierende

Die Studierenden der beruflichen Fachrichtungen Bau-, Elektro-, Informations-, Metall- sowie Labor- und Prozesstechnik sind herzlich eingeladen.

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Besuch des armenischen Staatspräsidenten Prof. Armen Sarkissjan

23.11.2018 -

Am 29. November 2018 ist der armenische Staatspräsident, Herr Prof. Armen Sarkissjan, im Rahmen eines Staatsbesuches auch zu Gast in Magdeburg und besucht die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Nach der Besichtigung einer Gründerwerkstatt auf dem Campus Zschokkestraße wird er von 11.15 Uhr bis 12.30 Uhr im Hörsaal 6 einen Vortrag zum Thema "Innovation in the post-Soviet states - digitization and education in the Republic of Armenia" halten. Interessierte Studierende, Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Universitätsangehörige sind herzlich dazu eingeladen. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

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Gastvortrag Simon Gietl (Alpinist - Südtirol)

19.11.2018 -

Im Rahmen eines Gastdozentenaufenthaltes wird der Alpinist Simon Gietl am Montag, 26.11.2018, um 17:30 Uhr, im Hörsaal 6 (G 44) einen Vortrag zum Thema

„Fühl dich stark, aber nicht unsterblich“

halten. Im Anschluss ist eine Fragerunde zu Themen des Sport- und Alpinkletterns geplant.

Klettern ist eine Sportart, die in den letzten Jahren zunehmend an Beliebtheit gewonnen hat. Geklettert wird in der freien Natur und an Kunstwänden mit und ohne Sicherungen. Bereits Kleinkinder können unter fachlicher Anleitung klettern. Auch im Rehabilitationssport werden Klettertechniken eingesetzt (z. B. bei multipler Sklerose), und im Behindertensport meistern Querschnittsgelähmte schwierige Kletter-routen. Ab 2020 ist Klettern ins Olympische Programm aufgenommen. Klettern stellt aber auch enorme Anforderungen an mentale und physische Voraussetzungen des Sportlers und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen sowie spezielle Materialanforderungen sind notwendig, um schwere Unfälle und Verletzungen zu vermeiden.

Simon Gietl ist 34 Jahre alt und einer der zurzeit weltbesten Alpinisten. Er ist inter-national anerkannter Berg- und Skiführer und kann auf eine beeindruckende Reihe von spektakulären Erstbegehungen in den Alpen, in Patagonien, China, Indien und Pakistan verweisen. 2016 wurde er als bester Alpinist Italiens ausgezeichnet. Im Auftrag der Firma Salewa (Ausrüster für Berg- und Klettersport) testet und entwickelt er Kletterbekleidung und -ausrüstung. Er lebt mit seine Frau Sandra und den beiden Söhnen Iano und Iari in Luttach (Südtirol).

 

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Festliche Absolventenverabschiedung und Würdigung der Besten Absolvent*innen der FHW 2018

09.11.2018 -

Sonnabend, 24. November 2018, 14.00 Uhr,
Senatssitzungssaal (Hauptcampus, Gebäude 5, 2. Etage, barrierefreier Zugang)

Begrüßung: Studiendekan Prof. Dr. Philipp Pohlenz
Festrede: Martin Stichnoth, Landrat des Landkreises Börde
Überreichung der Urkunden
Musikalische Gestaltung: Nadine Duwe, Sopran und Klavier; Rüdiger Pfeiffer, Violoncello.

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Wissenschaftspreis „Gewerblich-technische Wissenschaften“ – Zwei Magdeburger Wissenschaftlerinnen ausgezeichnet

08.11.2018 -

Die Arbeitsgemeinschaft Gewerblich-Technische Wissenschaften und ihre Didaktiken (gtw) in der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft zeichnet alle 2 Jahre wissenschaftliche Arbeiten aus, die herausragende Beiträge zur Entwicklung des Erkenntnisstandes in den gewerblich-technischen Wissenschaften und ihren Didaktiken leisten. Im Rahmen der gtw-Herbstkonferenz 2018, die durch die Otto-von-Guericke-Universität und das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF Magdeburg ausgerichtet wurde, fand für die Übergabe der Auszeichnungen ein Empfang im Rathaus der Stadt Magdeburg statt. Erfreulich für Magdeburg: Zwei von vier vergebenen Preisen gingen an Preisträgerinnen der Otto-von-Guericke-Universität.

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Flucht, Vertreibung und Hunger

07.11.2018 -

Die Welthungerhilfe gibt jährlich den Welthunger-Index als eine internationale Referenzpublikation zur Analyse der weltweiten Ernährungslage heraus. Der jüngst erschienene Welthunger-Index 2018 zeigt: Bei der Bekämpfung des Hungers wurden im letzten Jahrzehnt große Fortschritte erzielt. Doch diese Erfolge drohen in einigen Regionen wieder verloren zu gehen. Extreme Armut und Perspektivlosigkeit, bewaffnete Konflikte, schlechte Regierungsführung und die Folgen des Klimawandels verschlimmern in vielen Ländern die Hungersituation und treiben immer mehr Menschen in die Flucht. 2017 waren es fast 70 Millionen Menschen, so viele wie nie zuvor. Entgegen der in Europa gängigen Annahme bleiben 85 Prozent von ihnen im globalen Süden – häufig in den Ländern, wo Hunger und Unterernährung stark verbreitet sind.

In einer Vortragsveranstaltung wollen wir die Ergebnisse des Welthunger-Index 2018 vorstellen und den Zusammenhang zwischen Flucht, Vertreibung & Hunger diskutieren. Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen!

Wann: Mi. 14. November 2018, 17:00 – 19:00 Uhr
anschließendes Get-Together und Imbiss

Wo: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg,
Fakultät für Humanwissenschaften (G40), Raum 140 Zschokkestraße 32, 39104 Magdeburg

KEYNOTE UND PRÄSENTATION DES WELTHUNGER-INDEX:

Klaus von Grebmer, International Food Policy Research Institute, Washington D.C.

KOMMENTARE:

Prof. Dr. Michael Böcher, Lehrstuhl Nachhaltige Entwicklung, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Jan Henrik Fahlbusch, Stabsstelle Politik und Außenbeziehungen, Welthungerhilfe

MODERATION:

Dr. Ulrike Zeigermann, Lehrstuhl Nachhaltige Entwicklung, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Veranstalter: Lehrstuhl für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Nachhaltige Entwicklung und Welthungerhilfe

Die Ankündigung als PDF.

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Öffentlicher Vortrag PD Dr. Jörn Weinert

05.11.2018 -

Einladung

zum öffentlichen Vortrag von

PD Dr. phil. habil. Jörn Weinert

über das Thema:

„Wer war Chim Haarlock von Vorhoff? Auflösung eines Pseudonyms und Einordnung in die deutsche und europäische Literaturgeschichte“

am Donnerstag, dem 8. November 2018, 18.00 Uhr, Zschokkestraße 32 (Gebäude 40B), Raum 331

PD Dr. phil. habil. Jörn Weinert, Germanistisches Institut,
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Interdisziplinäre Ringvorlesung: "Neue Perspektiven: Potenziale der Genderforschung in den MINT- und Humanwissenschaften"

22.10.2018 -

Die Vorlesung wird von der Otto-von-Guericke-Universität (FHW/BFG/KGC) veranstaltet und findet immer montags von 13.15-14.45Uhr im Gebäude 40, B-Teil, Raum 238 statt.

Nähere Informationen zu den Inhalten und Themen finden Sie auf den Webseiten des Büros für Gleichstellungsfragen.

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Letzte Änderung: 08.05.2019 - Ansprechpartner: Webmaster HW